Ein Ratgeber in Konzeption, Psychologie und Technik
Schön, dass du da bist. Wenn du heute hier liest, hast du wahrscheinlich ein großartiges Produkt, ein Buch oder einen Workshop und fragst dich: Warum kaufen die Leute nicht einfach? Die Antwort liegt meistens nicht am Produkt, sondern an der Brücke dorthin. Diese Brücke nennen wir Landing Page. In den letzten Jahren hat sich einiges im Web verändert, aber eines bleibt gleich: Menschen wollen geführt werden.
Komm mal mit, ich nehme dich jetzt an die Hand und wir gehen Schritt für Schritt durch den Prozess, wie wir aus einem einfachen Besucher einen begeisterten Kunden machen.
1. Den Fokus schärfen: Warum weniger mehr ist
Stell dir vor, du betrittst einen Laden und der Verkäufer schreit dir 50 verschiedene Angebote entgegen. Du würdest rückwärts wieder rausgehen, oder? Genau das passiert auf einer normalen Homepage. Eine Landing Page hingegen ist wie ein privates Beratungsgespräch in einem ruhigen Raum.
Wir lassen alles weg, was ablenkt. Keine Menüleiste oben, die zum Stöbern einlädt. Keine Links zu deinen Social Media Profilen im Text. Auf dieser Seite gibt es nur eine einzige Tür, und vor dieser Tür steht ein Schild mit der Aufschrift „Deine Lösung“. Diese radikale Reduktion ist kein Designfehler, sondern psychologische Präzision. Wir nehmen den Nutzer an die Hand und sagen: „Bleib bei mir, hier ist genau das, wonach du gesucht hast.“
2. Die Headline: Dein digitaler Händedruck
Wir haben exakt drei Sekunden. In dieser Zeit entscheidet das Gehirn deines Besuchers: Bleiben oder Gehen? Deine Hauptüberschrift (H1) ist kein Ort für kreative Rätsel. Sie muss ein glasklares Versprechen abgeben.
Wenn du ein zB. KDP Buch über Zeitmanagement verkaufst, schreib nicht: „Ein neues Buch über Zeit.“ Schreib lieber: „Gewinne täglich zwei Stunden Lebenszeit zurück.“ Wir verkaufen niemals das Produkt, wir verkaufen immer das Ergebnis nach dem Kauf. Unter der Headline nutzen wir die Subheadline, um das Versprechen zu untermauern und neugierig auf den Rest der Seite zu machen. Das ist unser Anker, der den Nutzer zum Scrollen bewegt.
3. Vertrauen aufbauen: Der „Social Proof“ Effekt
Wir beide wissen: Das Internet ist voller leerer Versprechungen. Dein Besucher ist skeptisch. Er fragt sich: „Funktioniert das wirklich? Wer ist dieser Mensch?“ Jetzt ist der Moment, in dem wir Beweise liefern.
Ich zeige dir, wie wir das machen. Wir streuen Testimonials ein, echte Stimmen von echten Menschen. Aber Achtung: „Super Service!“ reicht nicht. Wir brauchen Zitate, die spezifische Ängste entkräften. Wenn du Zertifikate hast oder Logos von Partnern, mit denen du bereits gearbeitet hast, bringen wir sie hier unter. Auch ein kleiner Hinweis auf deine bisherigen Arbeiten, signalisiert Professionalität. Vertrauen ist die Währung, mit der dein Besucher bezahlt, bevor er sein echtes Geld zückt.
4. Die visuelle Führung: Design als Wegweiser
Jetzt schauen wir uns das Layout an. Ein guter Redakteur weiß, dass Design nicht nur hübsch aussehen darf, es muss funktionieren. Wir nutzen den „Z-Pattern“ oder den „F-Pattern“. Das menschliche Auge scannt Webseiten in bestimmten Mustern ab.
Wir platzieren wichtige Informationen dort, wo das Auge ohnehin landet. Nutze Weißraum. Gib deinen Texten Luft zum Atmen. Wenn alles fett gedruckt ist, ist nichts wichtig. Wir setzen gezielte Farbakzente nur dort, wo es wirklich brennt: bei deinem Call to Action Button. Dieser Button muss schreien: „Klick mich!“ Benutze eine Kontrastfarbe, die sonst nirgendwo auf der Seite auftaucht. Wenn deine Seite blau ist, mach den Button orange oder gelb.
5. Technik unter der Haube: Performance ist alles
Lass uns kurz unter die Motorhaube schauen. Du kannst die schönste Seite der Welt haben, wenn sie länger als zwei Sekunden lädt, ist dein Besucher weg. Performance ist Usability. Wir optimieren deine Bilder, wir nutzen Caching und wir sorgen dafür, dass dein Code schlank bleibt.
Und ganz wichtig: Mobile First. Schau dir deine Seite auf dem Smartphone an. Sind die Buttons groß genug für einen Daumen? Ist der Text lesbar, ohne dass man zoomen muss? Dreamcodes legt grossen Wert darauf, dass die Technik dem Nutzer dient und nicht umgekehrt. Ein schneller Ladevorgang ist das erste positive Nutzererlebnis, das du bietest.
6. Das Finale: Der Call to Action und das Formular
Wir sind fast am Ziel. Dein Besucher ist überzeugt, er vertraut dir, er will die Lösung. Jetzt machen wir es ihm so einfach wie möglich. Dein Formular ist die Zielgerade. Frag nicht nach dem Geburtsdatum oder der Telefonnummer, wenn du nur eine E-Mail Adresse brauchst.
Jedes Feld ist eine Hürde. Wir bauen diese Hürden ab. Ein modernes Formular gibt sofort Feedback, wenn etwas fehlt, und bedankt sich nach dem Absenden. Der Text auf dem Button sollte keine Standardfloskel wie „Senden“ sein. Schreib lieber: „Jetzt Zugang sichern“ oder „Mein Gratis Coaching starten“. Wir halten die Energie hoch bis zum letzten Klick.
Fazit: Dein Weg zum Erfolg
Du siehst, eine Landing Page zu erstellen ist keine schwarze Magie. Es ist ein Handwerk aus Empathie, Psychologie und sauberer IT Arbeit. Wir haben den Nutzer abgeholt, seine Zweifel beseitigt und ihn sicher zum Ziel geführt. Wenn du diese Schritte befolgst, wird deine Seite nicht nur Besucher anziehen, sondern echte Ergebnisse liefern.
