Freitag, 12 Dezember 2025

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Vertiefendes Material

Risse setzen

Sie müssen nicht unbedingt gerissen sein, um ein Interface mit alten, geheimnisvollen Rissen zu bestücken, aber ein bisschen Phantasie gehört schon dazu.

Schritt 1
Öffnen Sie ein neues Dokument (300 x 300) und fügen Sie einen Hintergrund Ihrer Wahl ein.

Schritt 2
Ziehen Sie nun mit dem Lassowerkzeug (Freihand, Antialiasing) einen Riss in das Metall. Das erreichen Sie, indem Sie eng anliegende Bereiche markieren. Je schrumpeliger und „verknorkster“ diese Auswahl ist, desto realistischer sieht der Riss anschließend aus.

Tipp: Sie müssen so eine Markierung nicht in einem Zug herstellen. Wenn Sie absetzen möchten, können Sie anschließend weiter markieren, indem Sie die Shift-Taste zusätzlich gedrückt halten.


Lassowerkzeug

Schritt 3
Legen Sie eine neue Rasterebene an und füllen Sie die Markierung mit einer dunkleren Farbe. Diese stellt später die untere Schicht dar. Setzen Sie den Modus der Ebene auf Betrag.


Dunkle Füllung

Schritt 4
Legen Sie eine dritte Ebene an, auf der Sie den Aussparungseffekt (Effekte -> 3D-Effekte -> Aussparung) anwenden. Wählen Sie folgende Einstellungen: Deckfähigkeit: 100, Farbverlauf: 1, horizontal und vertikal: 1.

Hinweis: Je größer der Wert unter horizontal und vertikal, desto tiefer erscheint der Riss anschließend. Zu tief sollte er jedoch nicht werden, sonst geht der Effekt etwas verloren.


Lassowerkzeug

Schritt 5
Den Risseffekt können Sie verstärken, indem Sie nun auf einer weiteren Ebene noch einen weißen Schatten mit folgenden Einstellungen hinzufügen: Deckfähigkeit: 100, Farbverlauf: 1, horizontal und vertikal: 1.

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Dreamcodes Redaktion
Dreamcodes Redaktion
Seit 1999 bewegt sich Dreamcodes in der Welt der digitalen Entwicklung, zwischen Codezeilen, Designentscheidungen und technischen Herausforderungen, die manchmal kleiner aussehen, als sie wirklich sind. Die Herausforderung besteht darin, komplexe Themen wie Webentwicklung, SEO, SEA, GEO, IT-Strukturen, Softwareentwicklung und moderne Technologien so aufzubereiten, dass sie verständlich, nachvollziehbar und vor allem praktisch nutzbar werden. Der Fokus liegt dabei darauf, Wissen nicht nur zu erklären, sondern es für reale Projekte anwendbar zu machen. Egal ob ein einfaches Script, ein umfangreicher Leitfaden oder ein tiefes technisches Tutorial: Das oberste Ziel dabei ist, dass Leser am Ende wirklich weiterkommen und ein Thema greifbarer wird als vorher. Über die Jahre gab es viele verschiedene Ansätze, Tools und Trends die kammen und auch wieder gingen. Genau das hilft neben Jahrelanger IT Erfahrung und mehrjähriger Tätigkeit im IT Bereich heute dabei, Inhalte mit Tiefe zu schreiben, die nicht nur Grundlagen vermitteln, sondern auch Hintergründe, Zusammenhänge und Best Practices erklären. Dreamcodes teilt diese Erfahrungen, mit dem Ziel, digitale Bildung für alle zugänglich zu machen, die neugierig sind, nach Lösungen suchen oder eigene digitale Projekte erfolgreich voranbringen möchten. Wenn dieses Wissen jemandem Zeit spart, ein Problem löst oder eine neue Idee auslöst, hat sich der Aufwand dahinter gelohnt. ;)

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